Protokoll vom Kreistag 1999 des TT‑Kreises Wuppertal

 

Datum:              26.04.1999

Ort:                   Oberbergische Straße

Beginn:             19.00 Uhr

Ende:                22.30 Uhr

Protokollführer: Karl‑Heinz Dietrich

 

1. Begrüßung

 

‑ Begrüßung der Anwesenden durch den Kreisvorsitzenden Frank Granowski.

 

‑ Feststellung der Anwesenheit:

• Alle Vereine des TT‑Kreises Wuppertal his auf‑.

1. TuS Unitas Wuppertal und

2. CVJM Wichlinghausen.

• Anzahl der stimmberechtigten Teilnehmer: 28

24 Vereinsvertreter

4 anwesende Kreisvorstandsmitglieder

 

2. Verlesung der Niederschrift des TT‑Kreistages 1998

 

3. Ehrungen und Gedenken der Verstorbenen

 

‑ Die Ehrung der Staffelmeister und RanglistensiegerInnen in den verschiedenen

Spielklassen des Kreises wird auf dem außerordendichen Kreistag vorgenommen.

 

‑ Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Tischtennisspieler:

1. Siegfried Schäfer (NTV Wuppertal)

2. Friedhelm Dümmer (Erster SV Wuppertal Ost)

 

 

4. Berichte

 

4. 1. Berichte des Vorstandes

4. 1. 1. Bericht des 1. Vorsitzenden Frank Granowski

 

‑ Gratulation den sportlich erfolgreichen Mannschaften:

1. ASV Wuppertal 1: Aufstieg in die Regionalliga,

2. P+T SV Wuppertal 1: Klassenerhalt des Aufsteigers in der Oberliga,

3. P+T SV Wuppertal 2: Klassenerhalt in der Verbandsliga,

4. ASV Wuppertal 2: Klassenerhalt in der Landesliga,

5. TSV 05 Ronsdorf 1: Aufstieg in die Landesliga,

6. P+T SV Wuppertal 3: Qualifikation zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Landesliga,

7. TSV Fortuna Wuppertal 2: Aufstieg in die Bezirksliga,

8. TV Uellendahl 1: Qualifikation zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga,

9. SSV Preussen Elfringhausen 1: Qualifikation zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga,

10: P+T SV Wuppertal 4: Aufstieg in die Bezirksklasse,

11. ASV Wuppertal 4: Aufstieg in die Bezirksklasse,

12. BTB Beyenburg 1: Qualifikation zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse, (falls auf dem Bezirkstag beschlossen wird den Freitag als Spieltag in der Bezirksklasse zu genehmigen) (ansonsten spielt SV Bayer Wuppertal Relegation)

13. TTF Schwelm 1: Qualifikation zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse,

14. ASV Wuppertal 5: Staffelsieger Kreisliga, Gr. B,

15. Langerfelder TV Wuppertal 1: Staffelsieger 1. Kreisklasse, Gr. A,

16. Barmer TV 3: Staffelsieger 1. Kreisklasse, Gr. B,

17. TSV Einigkeit Dornap 1: Staffelsieger 2. Kreisklasse, Gr. A,

18. TSV Fortuna Wuppertal 4: Staffelsieger 2. Kreisklasse, Gr. B,

19. ASV Wuppertal 8: Staffelsieger 3. Kreisklasse.

20. TuS GW Wuppertal: Sieger der Hobbyklasse

 

‑ Bericht des Abstiegs der folgenden Mannschaften:

1. TSV Fortuna Wuppertal 1: Abstieg aus der Verbandsliga,

2. ESV Wuppertal West 1: Abstieg aus der Landesliga,

3. TTC Wuppertal 1: Abstieg aus der Bezirksliga,

4. Wuppertaler SV 1: Abstieg aus der Bezirksklasse.

 

4.1.2. Berichte der anderen Vorstandsmitglieder

‑ Die Berichte der Damenwartin, des Jugendwartes und des Sportwartes

werden dem nächsten Rundschreiben schriftlich beigefügt.

 

4.1.3. Dank des 1. Vorsitzenden Frank Granowski an alle Vorstandskollegen,

Staffelleiter und alle anderen ehrenamtlichen Helfer für ihre gute Mitarbeit.

 

4.2. Bericht des Kassenwartes

 

‑ Der Kassenbericht liegt vor.

 

‑ Es war nicht möglich über die Entlastung des Kassenwartes abzustimmen, da der Kassenpriifer, Sportkamerad Günter Killmer (Barmer TV) auf dem Kreistag nicht anwesend war. Die Entlastung des Kassenwartes ist auf dem außerordentlichen Kreistag ein Punkt auf der Tagesordnung.

 

Vorschlag von Walter Mühlhausen (ASV Wuppertal): Größere finanzielle Posten detaillierter aufzuschlüsseln, damit sie besser nachvollziehbar sind. Der Vorschlag wird von Walter Steil angenommen.

 

4.3. Bericht des Kassenprüfers

 

Da der Kassenprüfer, Sportkamerad Günter Killmer (Barmer TV), auf dem Kreistag nicht anwesend war, entfiel sein Bericht. Der Bericht des Kassenprüfers erfolgt nun auf dem außerordentlichen Kreistag.

 

4.4. Bericht des Spruchausschussvorsitzenden

 

Karl‑Heinz Grümer (NTV Wuppertal): ,,Außer einer Zusammenarbeit mit dem Sportausschuss in Bezug auf die Bestrafung von 2 Sportkameraden wegen unsportlichem Verhalten hat der Spruchausschuss in der Saison 1998/99 keine nennenswerten Aktivitäten ausgeübt".

 

4.5. Aussprache zu den Berichten

 

Hinweise von Kassenwart Walter Steil (Erster SV Wuppertal Ost): im abgelaufenen Jahr wurde von den Vereinen keine Jugendabgabe für den Bezirk erhoben. Der Kreis Wuppertal hat die Jugendabgabe gezahlt. Im abgelaufenen Jahr wurden keine Startgebühren für Teilnehmer des Kreises Wuppertal an der Bezirksmeisterschaft 1998 erhoben. Der Kreis hat die Startgebühren für die Vereine bezahlt.

 

Strafenentwicklung in der Saison 1998/99:

allgemein rückläufig

Einnahmen des Kreises aus Strafen:

1. im Herrenbereich: ca. 2.500 DM

2. im Jugendbereich: ca. 1.000 DM

 

 

 

TSV Einigkeit Dornap: Beschwerde über eine Strafe im Jugendbereich, obwohl sie keine Jugendmannschaft haben. Der Abteilungsleiter nimmt Rücksprache mit dem Jugendwart.

 

5. Verabschiedung des Haushaltsplanes für das Jahr 2000

 

In den letzten Tagen haben sich Änderungen hinsichtlich des Voranschlages für den Haushaltsplan 2000 ergeben. Deshalb wird die Abstimmung des Haushaltsplanes 2000 auf den außerordentlichen Kreistag verlegt.

 

6. Anträge

 

6. 1. Antrag des Kreisjugendausschusses: Einführung eines modifizierten Spielsystems für Jugendmeisterschaftsspiele

 

Der Kreisjugendausschufl beantragt ,ein modifiziertes Spielsystem für Spiele, in den Jugend‑ und Schülerklassen" des Kreises Wuppertal. Anlage: Kopie einer Erläuterung des "modifizierten Spielsystems für Jugendspieler" Der Vorschlag ist im Interesse der Jugendlichen. Frage der Rechtmäßigkeit dieses Spielsystems (mit der WO) Absicherung VVTTV Verbandsjugendwart Klaus Josten bekundet Interesse für das Spielsystem und steht dem Spielsystem nicht ablehnend gegenüber. Abstimmungsergebnis: 28 Ja‑Stimmen für die Einführung des neuen Spielsystems (einstimmig) Voraussetzung für die Einführung des Spielsystems im Jugendbereich des Kreises Wuppertal: Das im Kreis Wuppertal und Bezirk Bergisch‑Land nach einem einheitlichen Spielsystem gespielt wird. Das heißt, das neue Spielsystem wird zur neuen Saison im Kreis Wuppertal eingeführt, wenn der Bezirkstag und Bezirksjugend­tag sich auch für die Einführung dieses Spielsystems in den Jugendspielkassen des Bezirks Bergisch‑Land entscheiden.

 

 

6.2. Antrag des Kreissportausschusses:

Einführung von 4er‑Mannschaften *in der 3. Kreisklasse

 

‑ Möglicherweise mit folgenden zusätzlichen Änderungen:

1. Einbeziehung von Damen,

2. Einführung eines neuen Spielsystems, des ,modifizierten Spielsystems" (s.o.).

 

‑ Befragung der anwesenden Vereinsvertreter, ob es Vereine gibt, die besonderes

  Interesse an der Einführung von 4er‑Mannschaften haben, weil sie möglicherweise

  eine 6er‑Mannschaft nicht voll bekommen und ansonsten vielleicht eine

Mannschaft zurückziehen müssen.

Folgende Vereine haben personelle Probleme in Mannschaften der 3. Kreisklasse

bzw. 2. Kreisklasse, Gr. B:

1. Elberfelder TB,

2. SSV Preu(Jen Elfringhausen,

3. BTB Beyenburg,

4. SSV Germania Wuppertal,

5. TV Uellendahl,

6. TuS GW Wuppertal,

7. TSV 05 Ronsdorf,

8. Erster SV Wuppertal Ost.

Abstimmungsergebnis:

9 Ja‑Stimmen                  14 Nein‑Stimmen                      4 Enthaltungen

Anmerkung: Petra Dittrich (Kreisdamenwartin) war nicht mehr anwesend. Deshalb nur 27 stimmberechtigte Personen.

Damit ist der Antrag auf die Einfiihrung von 4er‑Mannschaften in der 3. Kreisklasse abgelehnt.

Damit sind alle weiteren Überlegungen (Integration von Damen, Veränderung des Spielsystems) hinfällig.

 

6.3. Antrag des Kreissportausschusses:

Einführung des ,modifizierten Spielsystems" in der Hobbyk1asse

 

Die Befragung der in der Hobbyklasse spielenden Personen ergab, dass die Spieler eine Beibehaltung des bisherigen Spielsystems wünschen.

Konsequenz: Der Antrag wurde zuriickgezogen; es wurde nicht darüber       abgestimmt.

 

 

6.4. Antrag des Kreissportausschusses:

Einführung eines ,intemen Sperrvermerkes" ab der Saison 1999/2000

 

‑ analog dem offiziellen Sperrvermerk für Spieler ab 35. Jahren

 

‑ Absicht:

Zu vermeiden, dass (vor allem größere) Vereine in wichtigen Spielen spielstarke

Ersatzspieler aus unteren Mannschaften einsetzen, die eigentlich aufgrund ihrer

Spielstärke in einer höheren Mannschaft spielen müssten.

 

‑ Personenkreis für den der ,interne Sperrvermerk" gedacht ist:

Spieler von 24 ‑ 34 Jahren

 

‑ Ausnahmen:

• Personen bis zum Alter von 23 Jahren (,,Jugendförderregel")

• Der "interne Sperrvermerk" gilt nicht für Spieler, deren nächst höhere

Mannschaft oberhalb der Spielklassen des Kreises spielen.

 

‑ Zeitpunkt der Aussprache eines ,internen Sperrvermerks":

Vor Beginn einer Saison.

 

‑ Geltungsdauer des ,internen Sperrvermerks":

I Jahr

 

‑ Beantragung des ,internen Sperrvermerks":

Die Beantragung erfolgt durch die Vereine.

 

‑ Option des Kreissportausschusses:

Bei Vereinen, die für Spieler, die ihrer Spielstärke nach in einer höheren

Mannschaft spielen müssten, keinen ,internen Sperrvermerk" beantragen,

behält sich der Kreissportausschuss vor Umstellungen vorzunehmen.

 

‑ Abstimmungsergebnis:

* 17 Ja‑Stimmen                                                              4 Nein‑Stimmen 5 Enthaltungen

Anmerkung: Es waren nur noch 26 stimmberechtigte Mitglieder anwesend.

* Damit ist der Antrag angenommen.

 

7. Wahl eines VersammIungsleiters

 

Wahl von Friedhelm Steinbrink (SSV Germania Wuppertal) zum Versammlungsleiter.

Abstimmungsergebnis:

25 Ja‑Stimmen                  1 Enthaltung

 

 

8. Entlastung des Vorstandes

 

Entlastung des Vorstandes (bis auf den Kassenwart; s.o.):

Abstimmungsergebnis:

24 Ja‑Stimmen                   2 Enthaltungen

Damit ist der Vorstand bis auf den Kassenwart entlastet.

Die Entlastung des Kassenwartes ist für den außerordentlichen Kreistag geplant.

 

9. Wahlen

 

9. 1. Wahl des 1. Vorsitzenden

 

Vorschlag: Wiederwahl Frank Granowski (TTC Wuppertal) Abstimmungsergebnis: 26 Ja‑Stimmen (einstimmig) Damit ist Frank Granowski wieder zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt worden.

 

9.2. Wahl des 2. Vorsitzenden

 

Vorschlag: Wiederwahl Dirk Mengen (TSV Fortuna Wuppertal)

Abstimmungsergebnis:

25 Ja‑Stimmen                                                                                   1 Enthaltung

Damit ist Dirk Mengen zum 2. Vorsitzenden wiedergewählt worden.

 

9.3. Wahl der Damenwartin

 

Vorschlag: Wiederwahl Petra Dittrich (ASV Wuppertal)

Abstimmungsergebnis:

25 Ja‑Stimmen                                                                                I Enthaltung

Damit ist Petra Dittrich zur Damenwartin wiedergewählt worden.

 

9.4. Wahl eines Kassenprüfers

 

Vorschlag: Rainer Metzger (LTV Wuppertal) Abstimmungsergebnis: 26 Ja‑Stimmen (einstimmig) Damit ist Rainer Metzger zum 2. Kassenprüfer gewählt worden. 1. Kassenprüfer ist Friedhelm Steinbrink (SSV Germania Wuppertal).

 


9.5. Wahl der Mitglieder des Spruchausschusses

 

Vorschlag: Wiederwahl 1. Vorsitzender: Karl‑Heinz Grümer (NTV Wuppertal) 2. Beisitzer: Bernd Höhle (P+T SV Wuppertal) 3. Dirk Wintermeyer (Wuppertaler SV) 4. Axel Hartmann (TTF Schwelm) 5. Paul Fack (ESV Wuppertal West) Abstimmungsergebnis: 26 Ja‑Stimmen (einstimmig) Damit sind die Mitglieder des Spruchausschusses wiedergewählt worden.

 

10. Verschiedenes

 

10. 1. Erläuterung der Auf‑ und Abstiegsregelung von und in die Kreisliga, Gr. A

 

Hintergrund: Wenig Absteiger aus der Bezirksklasse: Nur der Wuppertaler SV Mindestens zwei direkte Aufsteiger in die Bezirksklasse: 1. Post + Telekom Wuppertal 4, 2. ASV Wuppertal 4. Möglicherweise bis zu. zwei Aufsteiger durch die beiden Teilnehmer des Kreises Wuppertal an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse: Teilnehmer des Kreises Wuppertal an den Aufstiegsspielen: 1. BTB Beyenburg, 2. TTF Schwelm. Anmerkung: Mindestens 2 der 5 Mannschaften, die an der Relegation teilnehmen steigen auf, Konsequenz für die Kreisliga, Gr. A: Die Kreisliga, Gr. A muss bei einem Aufstieg von Mannschaften des Kreises Wuppertal durch die erfolgreiche Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse oder / und einem Rückzug von Mannschaften aus der Kreisliga, Gr. A mit weiteren Mannschaften aufgefüllt werden, um auf eine Anzahl von 11 Mannschaften zu kommen. Erläuterung des entsprechenden Abschnittes aus dem letzten Kreisrund­schreiben.

 

10.2. Information über Anträge des Kreises Wuppertal auf dem Bezirkstag 1999 am 03.05.1999

 

‑ Antrag: Anderung des Spielsystems in den Jugendspielklassen des Bezirks

 

‑ Antrag: Zulassung des Freitags als Spieltag in der Bezirksklasse

 

 

10.3. Kreismeisterschaft 1999

 

‑ Höhe der Vergütung des Kreises an den ausrichtenden Verein: 1.400 DM

 

‑ Termin der Kreismeisterschaft 1999: 10.- 12.09.1999

 

‑ Spielort: wahrscheinlich TH Kothen

 

‑ Eine gemeinsame Ausrichtung der Kreismeisterschaft durch zwei Vereine ist möglich.

 

‑ Interessenten:

Gemeinsame Ausrichtung: BTB Beyenburg und LTV Wuppertal

 

‑ Bewerbungsschluss für die Ausrichtung: 10.05.1999

 

10.4. Information über die neue Ausländerregelung

 

,Änderung ab der Spielzeit 1999/2000:

* 4 Stammspieler müssen Deutsche sein.

* Es können aber 6 Ausländer gleichzeitig in einem Meisterschaftsspiel eingesetzt

werden, wenn vier weitere Deutsche auf dem Mannschaftsmeldeformular

stehen.

 

‑Änderung ab der Spielzeit 2000/2001:

• Nur I Ausländer pro Mannschaft darf eingesetzt werden.

• Zwei Ausnahmen:

1.  ,Tischtennisdeutscher":

    Der betreffende Spieler hat keinen deutschen PaB, aber immer schon in der BRD gespielt.

2. Wenn ein Ausländer schon 5 Jahre in ein und demselben Verein gespielt hat kann der Verein eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

 

‑ Anmerkungen:

1. Die EU‑Ausländerregel (,,Bosman‑Urteil") gilt nicht, weil Spieler in der Regionalliga und den Spielklassen darunter als ,Amateure" gelten.

2. Die neuen Ausländerregelungen haben das Ziel dem jugendlichen Nachwuchs eine bessere Chance zu bieten.